Am Donnerstag, den 5. März, fuhren die Klassen 9a und 9b des Albert-Schweitzer-Gymnasiums in Begleitung der Geschichtslehrkräfte Frau Guth, Herr Klein, Herr Sellner und dem Französischlehrer Herrn Bartl in die KZ-Gedenkstätte Struthof im Elsass. Ziel des Ausfluges war es, in Anschluss an den Stoff, der vorher im Geschichtsunterricht bearbeitet worden war, eine vertiefte Perspektive auf die Grausamkeiten des Nationalsozialismus zu erlangen. Die Schüler sollten einen Einblick in die konkreten Umstände erhalten, unter denen die Gefangenen des KZs leiden mussten.
Auf dem Rundgang über das Gelände besichtigten die Schüler Baracken, das Krematorium, verschiedene Gefängniszellen und andere Räume. Den stärksten Eindruck hinterließ dabei die Gaskammer. Die Informationstafeln und Ausstellungstücke in den Museumsabschnitten machten deutlich, wie der nationalsozialistische Terror organisiert war. Auch Originalbauten wie Stacheldrahtzäune, Wachtürme und sogar ein Galgen waren zu besichtigen. Genau die Gegenstände zu sehen, die damals zur Durchführung der Brutalität des NS-Regimes eingesetzt worden waren, hatte einen schockierenden Effekt auf die Schüler.
Der Ausflug regte dazu an, eine tiefere Empathie gegenüber den Opfern aufzubauen und bewusst zu machen, wie wichtig es ist, die Erinnerung an die Vergangenheit lebendig zu halten. Die Exkursion war eine lehrreiche Erfahrung für die Schüler, die dazu aufrief, sich engagiert mit der Geschichte auseinander zu setzen, damit das Grauen der NS-Zeit sich nicht wiederholt.

Text Frithjof Essig, Foto Lars Lukas






