Studienfahrt der Kursstufe II nach Nizza

Am Sonntag, den 18.10.26, ging es für die Kursstufe 2 und die begleitenden Lehrkräfte Frau Stuber, Frau Rönsch, Herr Arimont und Herr Haas los. Eine lange Reise mit dem Bus an die Côte d’Azur nach Nizza stand bevor und die Vorfreude und großen Erwartungen konnten auch durch eine 12-stündige Anfahrt nicht getrübt werden.

Am darauffolgenden Montag kamen wir um 8 Uhr an. Während ein Teil der Klassenstufe Nizza zunächst auf eigene Faust zu Fuß erkunden konnte, ging es für die anderen mit dem E-Bike durch die große Stadt an der Küste Südfrankreichs. Die Tour ging sowohl durch Teile der Stadt als auch auf steilen Straßen hinauf zu Aussichtspunkten, die uns die Stadt von ihrer schönsten Seite aus zeigte. Das schöne, sonnige und angenehm warme Wetter bot uns eindrucksvolle Aussichten bis zum Nachbarland Italien. Danach wechselten Gruppen und ein Teil konnte bereits die Zimmer in unserem Hotel in der Innenstadt beziehen. Am Abend folgte ein gemeinsamer Spaziergang durch die Stadt.

Der nächste Tag brachte leider einiges an Regen mit sich, weshalb sich unsere Programmpunkte etwas verschoben. So starteten wir mit unserer Fahrt nach Monaco, wo wir den kleinen Stadtstaat sowohl auf eigene Faust als auch mit einer Fahrt mit dem Petit Train erkundeten. Die Stimmung während der Tour entlang am eindrucksvollen Yachthafen, dem weltberühmten Casino, Regierungsgebäuden und der bekannten Formel-1-Strecke wurde aufgrund des anhaltenden Regens kurzzeitig etwas gedrückt, doch die eindrucksvolle Aussicht machte wieder einiges gut. Anschließend ging es mit dem Bus nach Èze, wo wir eine kurze Führung durch eine Parfümerie bekamen und sogar unseren eigenen Duft kreieren konnte. Der geplante Besuch des botanischen Gartens fiel ins Wasser, doch das mittelalterliche Bergdorf Èze konnte uns mit seinen vielen verwinkelten Gassen definitiv überzeugen.

Mittwochs war das Wetter scheinbar wieder auf unserer Seite, denn unsere Fahrt nach St. Maxime, mit der folgenden Bootsfahrt nach St. Tropez, wurde mit einem angenehmen Sonnenstrahlen begleitet. Einzig und allein der Wind pustete uns hin und wieder fast die Haare vom Kopf. Angekommen in St. Tropez, durften wir die bekannte Stadt allein erkunden und machten uns in kleinen Gruppen auf den Weg. Nachdem wir einige Zeit dort verbracht hatten und uns selbst einen Eindruck von der „Stadt der Reichen“ verschafft hatten, ging es mit dem Boot zurück nach St. Maxime und schließlich mit dem Bus zurück nach Nizza. Da die Stadtverwaltung von Nizza uns allen einen Strich durch die Rechnung gemacht hatte und eine Ausgangssperre für Minderjährige, geschuldet durch die Protestaktionen in Frankreich, auferlegt hatte, trafen wir uns um 21 Uhr mit den Lehrern im Zentrum von Nizza und schlenderten gemeinsam noch durch die schöne Altstadt Nizzas und genossen den Abend am Strand. Die Abende im Hotel waren trotz der Ausgangssperre sehr schön und vor allem unterhaltsam. Einige trafen sich in der Hotellobby zum Pokern, spielten lautstark in der Gruppe „Stadt-Land-Vollpfosten“ oder zogen sich auf ihre Zimmer zurück und hatten dort ihren Spaß.

Nun brach schon der letzte Tag an der Côte d’Azur an und alles war nochmal perfekt. Unser Küstenspaziergang in Antibes wurde von strahlendem Sonnenschein begleitet, bei dem einige sogar ins Schwitzen gerieten. Da kam es gerade passend, dass wir die Möglichkeit hatten, baden zu gehen und uns eine angenehme Erfrischung abzuholen. Danach wurden wir von Rudi, unserem Busfahrer, abgeholt und in den Norden von Antibes gefahren. Dort angekommen, teilten sich die Gruppen wieder auf und wir erkundeten die Stadt sowie auch den imposanten Yachthafen. Nach der Rückkehr ins Hotel hieß es: schnell fertigmachen, schon anfangen zu packen und dann wieder los in die Stadt, wo wir uns antrafen, um ein letztes gemeinsames Abendessen zu genießen. Dies war für viele eher eine Überraschung, denn damit, dass wir in einem Steakhaus Spaghetti Bolognese serviert bekamen, rechnete wohl keiner. Schließlich genoss jeder den letzten Abend in Nizza auf seine Art und Weise, aber sicherlich alle mit viel Spaß.

Als der nächste Morgen anbrach, hieß es für die Kursstufe 2 Abschied nehmen. Vollgepackt und gesättigt ging es in den Bus. Jetzt waren wieder 12 Stunden Busfahrt angesagt. Zwar verlängerten sich diese auf fast 15 Stunden, doch auch dies wurden mit Fassung getragen. Um 23:30 Uhr kamen wir wieder in Gernsbach an. Müde und erschöpft, aber auch mit vielen schönen Erinnerung an unsere Studienfahrt in Nizza, die uns keiner nehmen kann. Ein Dankschön geht an die begleitenden Lehrerinnen und Lehrer, die uns diese tolle Erfahrung ermöglicht haben!

 

Artikel von Joline Zapf und Paula Regending

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